Montag, 29. Juni 2009
ich rede die ganze zeit davon,
wie es zu schaffen wär,
an den untiefen vorbeizukommen,
ohne dass wir was merken.

komm her, komm näher,
denn du bist so wunderschön.

komm ein bisschen näher, lass mich bei dir sein,
ich will über deine Wege wandern,
nur mit dir alleine sein.

du bist die Kerze,
die mir mein Herz versengt,
es zieht mich einfach zu dir hin,
mein Blick ist auf dich verengt.








ich werde langsam vor die hunde gehn,
nein ich weiß, ich renne.

ich werde einfach langsam vor die hunde gehn
mit dem kopf im sand.

ich bin schon lange nicht mehr am boden
ich bin tief drinnen.

ich kann alles tun,
ich kann alles verstehn,
ich komm überall hin,
ich komm überall an,
ich kann alles tun was mir gefällt.
ich muß nur aufstehn.
ich muß nur aufstehn.



Montag, 22. Juni 2009
du musst näher kommen
näher an meine feuer kommen.
damit du nicht mehr so sehr frierst

du musst schon trinken
aus meinem fluss trinken.
damit du nicht mehr durstig bist.

du musst schon rauf
auf meinen berg rauf. 
damit du weißt, wie fliegen ist.

alles ist verdreht
kein oben, kein unten
alles verlebt
bist du hier?
gib dich hin wie ein tropfen
der zum fluss geworden ist
gib dich hin wie ein hauch von dir
der zum sturm geworden ist

und du berührst die welt in dir
und du spürst die energie in dir
dort wo der himmel ist
dort wo das leben ist

ich seh dich in deinem fluss
siehst tief in dich hinein
gibst mir einen letzten kuss
und steigst hinab ins sein

und du berührst die welt in dir
und du spürst die energie in dir
dort wo der himmel ist
dort wo das leben ist
Donnerstag, 18. Juni 2009
nach dem liebemachen.
ich leg meinen kopf in deinem schoß
auf deinen bauch.
wir machen liebe.

mit jedem atemzug, der nach dir riecht
erkenne ich
dass dieses liebemachen nie aufhört.
liebe ist ein tun-wort.

alles ist noch schöner
mein begehren verlangt nach mehr von dir
mehr als je zuvor.
liebe macht liebe.

dann sehe ich
was denen fehlt
die mit elf aufgehört haben
an die Liebe zu glauben

die ab und zu einem trieb folgen
die schnelle befriedigung suchen
um sich hinterher
von einsamkeit und ekel zu säubern

und ich liege nach stunden
noch immer auf deinem bauch
und mache liebe.
Sonntag, 7. Juni 2009
tage, nächte wie im traum
große gefühle
warme gedanken
pass gut auf dich auf

zwei wie eins
einigkeit und ewigkeit
synchron, gleichmäßig
pass gut auf dich auf

gedanken und gespräche
nächtelanges singen
hinhören und mitfühlen
pass gut auf dich auf

wegfahren, trennen
tränen und schmerz
abschied
pass gut auf dich auf

ich hasse die zeile

ich sage: ich liebe dich
um dir zu
zeigen,
daß ich glücklich bin
weil es dich gibt

weil es nicht einfach ist
sich dabei treu zu bleiben
sich nicht zu verschweigen
was einem wichtig ist

ich such nach einem bild für dich
zu zeigen was du für mich bist
ich habe dich solang vermißt
weil es deine Liebe ist

und wie stark es ist
was für ein herrliches leiden!
manchmal wenn ich meinen kopf
ganz zärtlich neben deinen lege
und wir uns ganz tief, ganz tief
in die augen sehen
dann weiß ich, worum es hier geht
und dann weiß ich
wo ich hingehöre


manchmal wenn ich meine hände
ganz zärtlich auf deine lege
und dich ganz tief, ganz tief
unter meiner haut spüre
dann weiß ich, worum es hier geht
und dann weiß ich
wo ich hingehöre


Manchmal wenn ich meine gedanken
ganz zärtlich um dich kreisen lasse
und ich dich ganz tief, ganz tief
in mir spüre
dan weiß ich, worum es hier geht
und dann weiß ich, worum es hier geht
und dann weiß ich
wo ich hingehöre

und ich denke:
scheiß auf die umstände!

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