Freitag, 26. Dezember 2008
ich hab mir es selber aufgelegt,
so lustlos und voll von lust,
so leer und doch so erregt,
fast schon bewußtlos voll bewußt.

zum sterben hab ich kein talent,
fürs leben kein gefühl,
mir fehlt ein gutes argument,
um das zu wollen was ich will.

ich bin hungrig und doch ganz voll,
ganz durstig voller trunkenheit.
ich weiß nicht, ob ich atmen soll,
und leb weiter eine ewigkeit.

zum sterben hab ich kein talent
fürs leben keine zeit,
in meinem innern es heiß brennt
mach mich sicher wieder breit.

ich schrieb dir einen brief
den du nie bekamst
ich sagte darin good-bye
obwohl ich dich verehrte

ich dachte es sei so besser
um glücklich zu bleiben
und so fand ich zu mir
und so zu uns beiden

von hier bis dahin
einen fuss vor den andern
wo alles niemals mehr aufhört 
mit dir

und wenn die zeiten ändern
steigt unsere chance
es so zu verstehn
glaub nur daran

dass alles einen sinn macht
sicher irgendwann
ich glaub daran
dass alles einen sinn macht

von hier bis dahin
einen fuss vor den andern
wo alles niemals mehr aufhört
mit dir

ich würd so gerne etwas zärtliches schreiben.
etwas kaum fühlbares, 
grad noch spürbares.
wie den blick 
eines lieben menschen,
die liebkosungen 
auf der haut.
wie nur gedachter 
dank, 
ganz kurz im vorübergehen gefühlt.
wie die schlichtheit, 
die den raum vergößert.
oder wie die leisen kinder, 
die mich veranlassen
den mund zu halten, 
weil sie schon alles wissen.
wie herzlichkeit, 
die herzlichkeit 
der menschen
die dich in ihr herz aufnehmen, 
ganz selbstverständlich.

von all dem würd ich gerne schreiben.

Mittwoch, 24. Dezember 2008
du machst dir viele sorgen
was ich nicht ändern kann
ich hoffe der mut meiner dummheit
bringt uns beide voran

du fühlst dich so fremd an
doch wir sind beide per du
du schweigst so gerne
und ich hör' so gerne zu

immer dann wenn du fort bist
wünscht' ich du würdest bleiben
denn du kennst meinen teufel
und du kannst ihn austreiben

du machst dir viele sorgen
was ich nicht ändern kann
ich hoffe der mut meiner dummheit
bringt uns beide voran

immer dann wenn du angst hast
werde ich klein und leise
ich hoffe wir tragen uns beide
ganz langsam hier raus
ich sah dich gestern tanzen
doch du standst' dir nur im weg
also gingst du auf die straße,
hast für dich überlegt

dass wir hassen was wir lieben
und wir lieben was wir hassen
und verlassen was wir lieben
aus der angst was zu verpassen

doch wenn du wüsstest da ist jemand,
der ist die ganze zeit bei dir
würdest du nie wieder lügen
und anfangen dich selbst zu lieben
am frühen morgen vor den spiegel stellt er sich hin
schaum auf der bürste und im spiegel sieht er sich
schwarz unterlaufene augen und den bart am kinn
schaut er hinein und denkt angewidert: das bin ja ich

die frau noch im bett fühlt sich alt und leer
er wollte es ganz anders, sie aber nicht
sie streiten und kämpfen hin und her
es blieb was auf der strecke, das bin ja ich

sie ist zweiunddreißig und merkt es läuft was schief
träumt von gestern und weiss was er verbricht
der typ ist nicht da, niemand der mit ihr schlief
einer wird betrogen und sie weiss, das bin wohl ich

eine strasse weiter, ein kleines kind am leiden
hilflos steht es da, sieht wie seine welt zerbricht
die eltern hassen sich, und es muss sich wer entscheiden
einer wird bezahlen und er weiss, das bin wohl ich

früher oder später, merkt jeder irgendwann
was es wirklich heißt, wenn das leben dich beißt
früher oder später, merkt jeder irgendwann
was das leben wirklich wert ist, hauptsache man merkt es

früher oder später, merkt jeder irgendwann
was es wirklich heißt, wenn das leben einen - küsst
Ich bin übern Berg,
hab ich gedacht.
hab es geschafft.
und endlich gerafft.

und dann kam die schwester der hoffnung
sie trägt den namen enttäuschung
mit worten wie schwertern
stellt sie es klar

anders als gedacht
kommt was du weißt
und geht wie es war
dort wo du mal warst
sie ging in diese dunkle gasse
mit ihrem unwiderstehlichen schritt
sie ging in diese dunkle gasse
und wartete auf ihren höllenritt

ich sei ihr wunde die nie verheilt
und sie sagte zu mir
du hast mein leben zerteilt
ich lieg auf nägel wie ein fakir

verliere deine träume nicht aus den augen
bleib lieber immer dir selber treu
betrüg nicht dein reines herz
und belüg dich nicht mit deinen ängsten

hast du versucht dein leben zu ändern?
hast du jemals versucht dein leben zu ändern?
du wiederholst und wiederholst und wiederholst
das ist es was dich tötet

jetzt liebt sie jamanden anders
den in schönen klamotten
und jetzt bezahlt sie dafür
eine von vielen zu sein

und jetzt wiegt sie jedes wort ab,
und sie weiß dass ich existiere
und weiß, dass ich die wunde bin,
die die zeit nicht heilen kann

du bist mädchen mit dem blick
das mädchen mit dem tiefen herzen
breite deine flügel aus und komm
zuhause ist dort wo dein herz ist
Dienstag, 23. Dezember 2008
sie ging in diese dunkle gasse
mit ihrem unwiderstehlichen schritt
sie ging in diese dunkle gasse
und wartete auf den höllenritt

sie dachte ich sei die wunde die nicht verheilt
und ich sagte zu ihr
verliere deine träume nicht aus den augen
bleib lieber immer dran
betrüg nicht dein herz
und belüg dich nicht mit deinen ängsten

hast du versucht dein leben zu ändern
hast du jemals versucht dein leben zu ändern
du wiederholst, wiederholst, wiederholst
das ist es

jetzt liebt sie jamanden anders
jemanden in schönen klamotten
und jetzt bezahlt sie dafür
eine von vielen zu sein

und jetzt wiegt sie jedes wort ab, das sie sagt
und sie weiß du existierst
und weiß, dass ich die wunde bin,
die die zeit nicht heilen kann

breite deine flügel aus
bevor sie verkümmern
zuhause ist dort wo dein herz ist
folge deinem herzen

du bist mädchen mit dem unwiderstehlichen blick
das mädchen mit dem schönsten blick
du bist einer der engel
du weißt es nicht
darum bist du etwas besonders
und ich vergieße meine tränen
aus dem tiefsten meines herzens
du kannst meinen wunsch erfüllen
wenn es soweit ist

und ich weiß es nicht
ich weiß es einfach nicht
aber ich weiß es nicht
was mich dich so lieben läßt

ich kann nicht ohne dich leben
ich sterbe ohne dich
ohne dich

du bist einer der guten
und du weißt es nicht
darum bist du etwas besonders
es muss dir weh tun
wenn einen deiner liebsten
sich immer wieder selbst verliert

mein wunsch ist wahr
er ist so rein und klar
und echt
ich könnt dich nicht mehr lieben

wenn du deine flügel ausbreitest und fliegst
geht jeder einen schritt zur seite
nimm mich mit auf die andere seite

weil ich nicht mehr weiterweiß
ich weiß nicht mehr weiter
weiß nichts mehr
las mich dich so lieben wie du bist
Montag, 22. Dezember 2008
gehts dir gut?
du warst plötzlich verschwunden
gehts dir gut?
ich hoffe du kommst eines tages wieder
gehts dir gut?
ich hab dich schon lange nicht mehr gesehen
gehts dir gut?
gib mir bitte ein zeichen
gehts dir gut?
ich schaute mich um und du warst weg
gehts dir gut?
ich glaub da ist irgendwas foul.
gehts dir gut?
es ist als ob du verschwunden wärst.
gehts dir gut?
ich hab angst um dich.
gehts dir gut?

schläfst du durch?
hast du jemanden zum festhalten?
hast du jemanden der mit der abhängt?
hast du jemanden zum umarmen und küssen?
umarmen und küssen? umarmen und küssen?
gehts dir gut?

gehts dir gut?
ist da etwas was dich ärgert?
gehts dir gut?
ich wünschte du gäbest mir einen hinweis.
gehts dir gut?
ist da etwas was du sagen willst?
gehts dir gut?
sag mir nur, dass es dir gut geht.
gehts dir gut?
weil du warst weg ohne ein wort.
gehts dir gut?
du flogst weg wie ein kleiner vogel.
gehts dir gut?
ist da irgendwas was ich machen kann?
gehts dir gut?
weil ich muss etwas von dir hören.
gehts dir gut?
ich hab den guten teil versäumt
dich viel zu spät erkannt
mein leben nur geträumt
die wahrheit war zu riskant

als ich es endlich sehen konnte
war die seifenblase schon geplatzt
nichts was mir blieb verschont
mit blut befleckt, angepatzt

und hab begonnen 
nach entschuldigen zu suchen
hab begonnen 
ausreden als wahrheit zu akzeptieren

die wahrheit ist, 
ich vermiss dich
ja, die warheit ist, 
ich vermiss dich so

und ich bin müde, 
ich hätte dich nicht gehen lassen sollen
ich krieche zurück in deine offenen arme.
ja, ich krieche zu dir zurück

ich mag den gedanken an etwas zu glauben
ich mag den gedanken an bessere zeiten zu glauben
nur - ich bin nicht gläubig

wenn ich dir sage, du hattest recht,
nimmst du meine hand heut nacht?
wenn ich dir sage, du bist der grund dafür
würdes du dein leben verlassen und 

und..

du hast mich zerbrochen gesehn
diese dunkelheit, die ich niemals zeigen konnte

Samstag, 20. Dezember 2008
das letzte mal, als es passierte
warst du noch da,
das letzte mal, als es passierte
war alles am selben ort.

dazwischen, metapher des grauens
zähnefletschend, lungenkollaps
ausgeselaugt und entgültig leer
dazwischen war krieg.

bleiben die ränder um die augen,
furchen zeichnen mein gesicht,
die haare bestäubt vom grauen
vertrocknet doch zart und hilflos.

am ende bleibt noch warten
ich bin noch da
am ende bleibt noch warten
wieder am selben ort

große, bunte bilder
aus werbeversprechungen
geloopt, gehypt und schließlich
gespielt.

der beat hämmert
knurren im magen
verhängtes tanzparkett

pfauenräderschlagend
kinderwunschprogramm
alkoholnebelschwaden
monothonie der einsamkeit

überspielte fadesse
gespieltes lachen
erzwungene geselligkeit

stillst du den durst
nach der begierde
bleibst du immer
im abseits stehen.

verhängnisvolle langeweile
verzückt zum rythmus wippend
zähnebleichend lächeln.
vertraunsseelig.
zahlungsverpflichtung.
aufopferndes rechthaben.

immer im recht.
bleibt nichts links.
und schon gar nicht rechts.

die freunde flüstern.
leise aber doch bestimmt.
die stimmung kippt.

was ist richtig?
was ist recht?
ist das wichtig?

die entscheidung fällt.
tränen kollern.
der nullpunkt trifft.

bleibt alles alt.
beim alten sowieso.
nix ändert morgen.
ich hab dich schon gesehen,
hab dich schon erlebt,
wir mussten uns trennen
und finden uns jetzt.

bleibt noch die hoffnung
auf den nächsten augenblick.
bleibt nur noch die trauer
die alles vergibt.

ist es nicht in diesem leben,
ist es sicher im nächsten.
zwei seelen 
füreinander bestimmt.

stehst du am meer ganz still
pocht dein herz und wird laut
weiß du nicht mehr wohin
werd ich schon bei dir sein.

synchron, dual und immer verschränkt,
zwei seelen auf ewig verbunden
an der ewigkeit aufgehängt. 
ich hab dich gefunden.

ist es nicht in diesem leben,
ist es sicher im nächsten.
zwei seelen 
füreinander bestimmt.


jetzt weiß ich dann nicht weiter,
ich weiß nicht mehr was ich tu,
ich bin mehr als nur gescheitert,
mit dem was ich mir antu.

ich rechne mit dem (zusammen)bruch,
versuche die farben wieder zu finden
erinner mich an deinen geruch
und versuch ihn an mich zu binden

dein bild ist noch immer da
im bad herrscht noch das chaos
die gefühle out wie ein alter lada
wach ich auf, bin atemlos

mir gehen die theorien aus
also fang ich wieder von vorne an
ich bereit mich auf das ende vor
wir dachten es ist am besten so

ich weiß die distanz ist wichtig
aber ich versuch mich zu strecken
ist nichts alls null und nichtig
hoffe deine hand zu entdecken

verurteil mich nicht für den versuch
es bin noch immer ich,
hatte harte zeiten aus einem fluch
und ich vermiss dich.
wir wachen auf für zwei sekunden
wir kommen zu uns und bleiben allein
wir haben nicht gesucht und doch gefunden
um viel mehr als uns treu zu sein

lassen uns treiben durch die zeit
wir tanzen immer weiter
machen die augen auf und glauben daran
einfach nur still und ganz eins zu sein

es ist gut gesehen zu haben
es ist gut erkannt zu haben
es ist gut gelacht zu haben
über das was übrig blieb

nimm mich weiter als bis hier

solang ich denken kann
war alles, was ich bekam,
zu müde, um wütend zu werden
um nicht lebensmüde zu sein

Meine Glückshormone haben alles verlernt
da hilft auch kein Erinnern mehr
Wer will nochmal, wer hat noch nicht
und alles wenn der Truthahn spricht

Mach doch mal einer den Sessel aus!
Ach geht ja nicht, laß bloß an, bin ja selber an
Meine Glückshormone haben alles verlernt
da hilft auch kein Erinnern mehr

Gib mir meine Dosis
von dem, was mir zusteht
ich hab schon bezahlt
gib sie mir jetzt






komm zu mir, 

ich bin etwas irritiert, 
schön dich zu sehen.


wollt schon wieder gehen.




fehler sind passiert.
jetzt applaudiert.
bleibt das hier?
hiersein kommt zu mir.



beim lachen erwischt, 
beim zweifeln gesehen.
und keinerlei fragen, 
um das zu verstehen


im boden versinken.

einen schluck trinken.

alles andere vergessen.

mit vergessen messen.

raus aus dem licht.
bleib jetzt nicht.
mein spiegelbild verliert
der regen applaudiert. 


















Du bist jetzt endgültig kaputt.
Gott, was sieht du bitter aus.
Mehr Ränder als Augen und die unterlaufen
der Blick auf mich da gegenüber.

du bist jetzt gestorben.
Endgültig zum Nichts geworden.
Doch auf einmal ist es klar, 
du bist nicht mehr was es war.

Und ich zieh den Vorhang zu.
Zieh die Decke hoch über die Augen.
Und beim letzten Blick denk ich noch:

Viel Glück heut Nacht 
viel Glück
demnächst,
wenn du weiter machst 
wenn du so untergehst,

wenn du aufhören willst 
wenn du einsehen musst,
da ist das"komm zurück" 
und das "wirklich schluss".

Und
viel Glück heut Nacht 
und ich Vollidiot hab dir 
da gar nichts zu sagen,
du bist mir sowas von egal.

nur gibt es da
draußen die,
die kannten das auch mal.
nur gibt es hier einen,
der kannte das auch.

Und wünscht Glück. 




Weil es Liebe ist.

weil es den Anderen gibt.

wie verliebt man ist

und wie geil es ist


Wie leise Wörter wandeln
von einem Ort zum anderen
mit dem Willen zu gewinnen
es gibt kein entrinnen.

Auf der Suche nach dem schuldigen.
Einer muss es immer sein.
Einer muss ganz allein
sich erkennen und benennen.

Weil es nicht mal die Chance gab
Weil man einfach gegangen ist
Weil die Worte nicht reichen
Weil Erinnerungen verbleichen

ich weiß genau wie es ist,
dass das Leben vielleicht alles ist,
aber sicher nicht,
klein und scheisse.
















ich erwach als mißgeburt,



das bett hält mich fest.



mein körper ist eine narbe aus beton.



jeder nerv in chilli eingelegt.



 



ich kriege keinen frieden.



darum krieg? kein frieden!



ich will in deine arme.



und deine armee fällt.



 



sind zwei zu viel um frei zu sein?



brauch ich dich um ich zu sein?



nein zu sagen, ohne mich umzubringen.



ich sehe mich sterben - bleiben wie wir.



 



ist es ein bisschen bitter oder wirklich schwer?

ein stachel, aber nicht aus holz,

wird schließlich dann zum ganzen stolz.

und die nackenhaare in standing-ovation.


im bauch tinte für zwanzig bücher.

im ohr melodien für hundert lieder.

und sich selber viel zu wichtig nehmen,
tränengas im instant-leben.



 









 





das gegenteil von gut ist gut gemeint
in
empfindsamkeit sind wir vereint
hetero und
männlich, blass und arm
weil wir bleiben was wir waren 

das gute wissen ist nicht billig
zwischen glaub ich nicht und
will ich
das ist lustig wie ein grab
der priester stimmt das amen an

die dinge, die wir sehen, 
die dinge, die wir wollen,
die dinge, die wir sollen,  
das leben ist vergeben.

ist man jetzt wo man nicht mehr
high ist, 
froh dass es vorbei ist?
ist man wenn die brille nicht mehr rosa
noch glücklich über liebesprosa?  

spielen am anfangen die testoserone
später nur mehr die fehlenden glückshormone
spaßig wie eine leere sanduhr
der wecker ist stumm nur

die dinge, die wir sehen, 
die dinge, die wir wollen,
die dinge, die wir sollen,  
das leben ist vergeben.

nur was ist das für eine erkenntnis,
wenn man von liebe nur mehr blind ist
geld alleine macht auch nicht glücklich
besser nicht zu weinen mein ich 

und wer hält was er verspricht, 
bevor er zuviel verbricht,
wenn er nicht glaubt was er
sagt?
ich hab zuerst gefragt!



unser leben ist ein großes spiel,



wir würfeln und riskieren viel,


fühlen den letzten nervenkitzel,


unser buch des lebens ist ein gekritzel.



 



wir leben unser leben ohne sorgen,



denken nie an das morgen,

sehen uns tief in die blauen augen,


dann beginnen wir uns auszulaugen.



 



nun stehen wir hier und schauen uns an,



wir komm nicht an uns selber ran.



denn wir sind nicht mehr gewillt,



lieben nur mehr unser spiegelbild.



 



denkst du auch, dass es liebe war,



warum ticken wir nicht gleich?



fühlst du auch, dass es anders war,



warum ist es jetzt so bleich?



 



können wir uns noch gehören,


aber ohne uns dabei zu verstören,


unser leben miteinander teilen,


ohne uns selbst zu verurteilen.



 



nun stehen wir hier und schauen uns an,



wir komm nicht an uns selber ran.



denn wir sind nicht mehr gewillt,



lieben nur mehr unser spiegelbild.



 



in meinem kopf wird’s ganz flau,



es ist der gehfühlsupergau.



kannst du lieben ohne hass?
kannst du lieben ohne eifersucht?
kannst du lieben ohne ärger?

wenn du die liebe kennst,

wirst du niemanden folgen.
wenn du die liebe kennst,
wirst du niemanden gehorchen.



ich bin frei von dir, 
von dir und deinen macken,
ich lass dich frei von mir, 

und hoff du wirst es packen.

ich lass mich nicht beherrschen,
ich lass mich nicht besitzen,
was du von mir willst
ist als ob du mich killst.

vergleichst du wenn du liebst?
bist du voller eifersucht?
misst du was du gibst?
liebe ist ohne jede sucht.

nur ein herz das leer ist
giert nach liebe.


Bin ich das was du willst
oder 
bin ich das was du siehst?

Du siehst mich so an 
als wär es von Anfang an
immer schon das selbe Tuch
und siehst durch mich durch

Siehst meine Fassade,
verlierst jede Hingabe
meine Kleider, mein Make-Up
siehst auf mich herab.

Du glaubst mich zu kennen
glaubst meinen Namen zu nennen
Siehst das Bild von mir
Sagst du gehörst nur mir

Die Muster sind die selben
Mich auf den Thron zu heben
Versuchst mich zu binden
willst mich endlich überwinden

Verstösst mich aus deinem Leben
willst mir nicht vergeben
sperrst mich aus deinem Herzen
wirst es sicher verschmerzen.

Lebst voller Leiden und Eifersucht
ertränkst dein Leben in der Sucht
Glaubst mich zu lieben und zu schätzen
Willst mich doch nur besitzen

Ich bin was du willst
und bin was du siehst.
Ich bin die Mutter und der Narr,
Ich bin die Priesterin und der Mond.


Ich flog hoch über den Wipfeln,
fühlte den Wind und konnte nicht verlieren,
den Blick immer gerichtet auf die Gipfel,
glaubte es könnte nichts passieren.

Plötzlich ging der Halt verloren,
stürzte in die Leere, in den Sand,
blieb nicht ungeschoren,
suchte nach einer helfenden Hand.

Ich fand viel mehr als nur eine Hand.
Ich sah mein neues Leben kommen,
Lag plötzlich mitten im neuen Strand,
das Strahlen machte mich benommen.

Hätt ich mein Leben nicht in den Sand gesetzt,
hätt ich mich nicht selbst verletzt,
hätt ich dich niemals gesehen.
Schließe deine Augen und denke dich fort,
Stell dir vor du bist an einem schönen Ort,
Stell dir bunte und schöne Farben vor,
Sanfte und schöne Musik in deinem Ohr.

Stell dir vor du bist nicht hier sonder an einem anderen Ort
Stell dir vor es geht dir gut und du fliegst von deinen Sorgen fort.

Und wenn es dir schlecht geht,
Noch bevor du daran kaputtgehst,
Schließe deine Augen und denk dich fort
Wir treffen uns dann immer dort.

Wenn dir das ganze leben am Arsch geht,
Wenn sich wieder alles gegen dich dreht,
Denk dich weg und triff mich dort,
Mitten im Leben an unserem Fluchtort.

Geschlossene Lider sehen es ohnedies,
Nichts hält Dich ab vom Weg ins Paradies.
Schließe deine Augen und denk dich fort,
Ich werde dich finden an deinem Fluchtort.

Lauf nicht weg vor Dir, folge deinem Stern,
Hör auf mich und nicht auf die Ander'n,
Die Scheiße steht dir bis zum Hals,
Die stärkste Waffe deines Arsenals.

Schließe deine Augen und denk dich fort,
Bleib nicht hier sonder geh zum Asylort,
Das ist ab jetzt deine Gedankenfirewall,
Zu allen kaputten Sachen der Gegenpol
Ich öffne dann die Augen und bleibe stehen,
schau mich um und setz mich in den Sand.
wir werden uns in unseren Träumen wiedersehen
dort wo ich dich das erste mal fand.

Wenn ich schlafe werde ich unsichtbar.
Ich verschwinde aus dem Dasein
bin endlich wieder unberechenbar
und unantastbar für den Schein.

Ich öffne meinen Mund und bleibe wach,
hör dir zu und vergesse was ich sehe,
bin endlich wieder mehr als tausendfach
und verschwinde und bleibe ungesehen.

Wenn ich schlafe werde ich unsichtbar.
Ich verschwinde aus dem Dasein
bin endlich wieder unberechenbar
und unantastbar für den Schein.

Es ist alles mehr Schein als Sein,
bleibt vom Leben nichts mehr da.
Ich hör auf eine Existenz zu sein,
und verweil im Hier, bin nicht mehr da.
in der früh ich öffne meine augen,
die nacht weicht dem morgengrauen,
beginn den mief in mich einzusaugen.
denk daran von hier abzuhauen.

wohin sind die zärtlichkeiten?
geblieben sind nur abscheulichkeiten,
klein, gelb, hässlich und fett.
ich will raus aus aus dem zwangsjarkett.

ich geh aufmerksam durch die welt,
seh schlimmes und gemeinheiten,
dunkler wird meine gedankenwelt
schwarz, kalt, voller abscheulichkeiten.

wohin sind die zärtlichkeiten?
geblieben sind nur abscheulichkeiten,
klein, gelb, hässlich und fett.
ich will raus aus aus dem zwangsjarkett.

die nachrichten voll hass und gewalt,
der stammtisch schimpft gekonnt,
benommen von der einfalt
frag ich ob sich das noch lohnt.

wohin sind die zärtlichkeiten?
geblieben sind nur abscheulichkeiten,
klein, gelb, hässlich und fett.
ich will raus aus aus dem zwangsjarkett.

die mutter liebkost ihr kind,
durch das haar streichelt ihr der wind,
das junge paar sich sanft geküsst,
wie sehr hab ich das vermisst.
ich bin so müde, dass zu sein was du in mir siehst
ich fühl mich verloren unter meiner haut
ich bin so müde, so zu sein wie du mich willst
hab mich zerstört und nie wieder aufgebaut

jeder meiner schritte ist ein fehler in deinen augen
beim gehen in deinen schuhen werd ich mich blamieren
siehst du nicht, du beginnst mich zu erdrücken
hälst mich zu eng, hast angst die kontrolle zu verlieren

weil alles was du von mir verlangt hast
ist vor dir in tausend teile zerfallen
nicht länger dein spiegelbild nur last
bist um dein double umgefallen

und ich weiß,
ich könnte am boden enden,
aber ich weiß,
du warst wie ich,
nur mit dir weniger zufrieden.

an dem tag, an dem ich mich selbst gefunden habe,
bleibt die trauer über all die verlorenen jahre.
ich bin so müde, dass zu sein was ich habe
ich will mehr ich sein und weniger du.

und ich weiß,
ich könnte am boden enden,
aber ich weiß,
du warst wie ich,
die wärme wärmt nicht,
die kält friert nicht,
da farben nicht farbenfroh,
ich brenn lichterloh.

weißes haar, grauer bart, gebückte haltung,
der mensch im spiegel kann nicht ich sein.
ich denk mir nix, such nur nach vergeltung.
das licht in mir flackert schwach und allein.

ich hab den bezug verloren zur realen welt,
such nach etwas was mich aufrecht hält.

das spiegelbild verschmitzt zu mir blickt,
bleibt alles beim alten oder werde ich alt?
die postkarte hab ich mir selbst geschickt
bleibt alles so wie es das leben malt?

das leben bleibt in mir angewurzelt stehen,
es bewegt sich nicht und hält still inne,
ich sehe wie die tage und jahre vergehen.
leg mich auf den boden und verinne.

ich hab den bezug verloren zur realen welt,
such nach etwas was mich aufrecht hält.

ich bin ein fass ohne boden,
alles erstunken und erlogen,
still am boden bleib ich.
bleibt mir weder du noch ich,
ich spiele roulette mit meinem herz
warte auf die kugel und den schmerz
ich setz auf rot doch es kommt schwarz
das leben eines kleinformats

ich steck mir tausend neue ziele
flach liegend auf der diele
von denen ich niemals eins erreiche
weil ich vor mir selber ausweiche

und alles tut weh
von den haarspitzen bis zum zeh
als wär mein leben aus papier
und ich nichts als klopapier

am ganzen körper ich blute
von den grausamkeiten
mir selbst zugefügt akute
ich liebe es schön zu leiden.

wir haben genug gesagt
und immer wieder gefragt
in tausend diskussionen
es wird sich nicht mehr lohnen

ich mal dieses bild von der zeit
ich könnte der größte sein
lass die zeit es entscheiden


So wie es scheint, hab ichs wieder vergeigt.
Und es kam so, es ist mir angeboren.
Und es ist so passiert, wie du es mir gezeigt.
So wie es scheint, hab ich wieder verloren.

Und wenn ich glaub, es ist alles passiert,
was ich vorhergesehen habe,
dann werde ich durchs nächste demoliert.
Das ist meine Lebensliebesgabe.

Wo auch immer ich bin, ganz egal,
die ganze Welt brennt.
Wo auch immer ich bin, ganz gleich,
das Leben mich überrennt.

Ich hab aufgehört zu Siegen.
Ich hab aufgehört zu Leben.
Und ich seh mein Leben brachliegen,
suche etwas um alles zu kleben.

Ich hab aufgehört zu Glauben.
Ich hab aufgehört zu Fühlen.
Und es ist ein ständiges Ausrauben,
kämpfen gegen die Windmühlen.

Und wenn ich glaub, es ist alles passiert,
was ich vorhergesehen habe,
dann werde ich durchs nächste demoliert.
Das ist meine Lebensliebesgabe.




ich kam mit meinen dunklen träumen,
kam mit meinen ängsten zu dir.
meine tränen mein gesicht säumen,
ich war nicht mehr von hier.

mich beherschten die katastrophen,
fühlte mich nah dem tod.
hatte aufgehört zu hoffen,
sah meine zukunft wie blut so rot.

du hast mich in deinen armen gehalten,
als könntest du das für die ewigkeit.
lass mich das gefühl behalten,
deiner vertrauten andersartigkeit.

ich hatte den mund voller fragen,
deine lippen liebkosten mich,
ich hörte meine stimme sagen
ich liebe dich.

deine finger auf meinem gesicht,
schließe ich meine augen fest
deine haare wir ein liebesgedicht
halt ich den augenblick fest.

du hast mich in deinen armen gehalten,
als könntest du das für die ewigkeit.
lass mich das gefühl behalten,
deiner vertrauten andersartigkeit.

jetzt weiß ich wie es ist
die faust gebiert den speer
fühl micht wie ein autist
die worte fallen schwer.

symptome der verrücktheit
ich lass meine augen sehen,
lass meine ohren hören.
lass die tränen traurig sein.

halt mich in deinen armen,
halte mich für meine ewigkeit.
Es war dabei zu verschwinden,
ich wollte den Schmerz unterbinden.
Jetzt ist es wieder da das Pochen,
es versucht mich zu unterjochen.

Ich ließ mich nieder
in den Texten und Liedern
und träumte vom Verschwinden.

Aber ich konnte es nicht beenden,
vollführte stattdessen eine Wende,
zurück zum Start ich ging.
kein Vergessen - nur Gefühlsrecycling.

Ich sah das Ende in sich verschwinden,
sah das Ende sich selbst überwinden,
ich verlor immer mehr an Gewicht
genau wie dieses Gedicht.

Ich ließ mich nieder
in den Gedanken und Liedern
und träumte vom Verschwinden

ein Lachen von Leichen
ein Lebenszeichen
ein Motivations-Poster
irgendein Tröster.

Komm ich endlich zu Ende,
taste nach deinen Händen,
frag ich dich war das alles,
für den Fall des Falles.

Ich lass mich nieder
in den Träumen und Liedern
und verschwinde.
lass deinen kopf nicht müde und verwirrt werden
du wirst es sein, versuch es nicht.
lass dein herz nicht schwer werden
in dir ist eine kraft die lügt.

lass deine seele nicht einsam werden,
es braucht zeit, geht vorbei,
such nicht nach liebe in gesichtern
sie ist in dir, dort findest du erfüllung.

sei einfach,
hier und jetzt.
sei einfach hier,
hier und jetzt.

verlier den glauben nicht in mich,
und ich werde den glauben an dich nicht verlieren,
bau keine mauer um dich,
mauern erdrücken dich wenn sie einstürzen.

sei einfach,

hier und jetzt.

sei einfach hier,

hier und jetzt.
Ich steh am Abgrund, mir fehlt der letzte Schritt,
Noch ein paar Zentimeter für den letzten Schnitt.
Das Leben zieht an mir vorüber, meine Fehler machen sich breit,
Ich denk an das Gefühl zu fliegen, es ist endlich soweit.
Ich fühl mich hoffnungslos verloren am Ende der Zeit.

Dann befind ich mich im freien Fall,
doch bevor ich auf den Boden knall,
geniess ich noch den schönen Ausblick
und hol mir dabei den letzten Kick.

Die Dunkelheit holt mich ein, ich finde das Feuer nicht,
tappe orientierungslos herum und ohne Sicht.
Ich bin über mich hinausgegangen und nicht gefunden,
hab mich hinter mich gelassen und nicht überwunden.
Ich fühl mich hoffnungslos verloren am Ende von mir.

Dann befind ich mich im freien Fall,
doch bevor ich auf den Boden knall,
geniess ich noch den schönen Ausblick
und hol mir dabei den letzten Kick.

Ein letzter Schmerz, ein letzter Schrei.
Ich hab es geschafft, es ist vorbei. 

die musik dröhnt aus dem player,
die paris stöhnt und ächzt im hilton,
die ottos gröhlen auf der feier,
in der werbung nervt der klingelton.

es hört sich an wie tinnitus
jetzt mach doch endlich schluss
ich will sie wieder die leisen töne
mich wieder fokusieren auf das schöne

sie sagen dir was du machen musst
und wollen nur das beste für dich
übertönen dabei deine gedankenlust
nerven mit vorschriften unerbarmlich

es hört sich an wie tinnitus
jetzt mach doch endlich schluss
pfeif doch drauf was andere sagen
und fang an etwas zu wagen

das klingt wie eine schöne zeit
das klingt wie einsamkeit
das klingt wie eine reise zurück zu dir.


hab dunkle gedanken in meinem kopf
friss pillen um zu funktionieren
sie spuken immer rum
muß sie auf ewigkeit spüren

versuch gedanken zu erlegen
schließ endlich frieden mit dem leben
kann nicht schlafen, kann nicht essen
ich kann nicht vergessen

du sagst, du kannst dich nicht erinnern
du denkst immer nur an morgen
wir hielten uns im arm,
haben uns im alltag verloren
du bist so laut, du hörst mich kaum,
kann weder dir noch mir vertrauen.

du bist ein fass ohne boden
alles erstunken und erlogen
ich kann so viel investieren wie ich will
du lebst allein in deiner welt
und ich zieh aus wenns mir gefällt
alles um mich wird so schön still

die änderung ging viel zu langsam
wir glaubten uns genau zu kennen
doch ich muß schnell wegrennen von dir
ich bins nicht, es ist in mir

ich weiß mir reißt schon bald der faden,
wie ein gewitter, gehört entladen
wir haben uns versäumt
und das wird jetzt aus dem weg geräumt

du bist ein fass ohne boden
alles erstunken und erlogen
ich kann so viel investieren wie ich will
du lebst allein in deiner welt
und ich zieh aus wenns mir gefällt
alles um mich wird so schön still

so schön still
weil ich es will

du bist ein fass ohne boden
alles erstunken und erlogen
ich kann so viel investieren wie ich will
du lebst allein in deiner welt
und ich zieh aus wenns mir gefällt
und alles um mich ist so schön still

pack den baseball schläger aus,
ich forder dich zum duell heraus.
wenn ich dann vor dir lieg,
ist es noch lange nicht dein sieg.

jeden morgen in der früh
noch vorm ersten kaffee
beschleicht mich das gefühl
ich es in deinen augen seh

die messer sind gewetzt
schon bist du gewaltbereit
du kommst herangehetzt
beide stehen wir kampfbereit

pack den baseball schläger aus,
ich forder dich zum duell heraus.
wenn ich dann vor dir lieg,
ist es noch lange nicht dein sieg.

ein tiefschlag in die psyche
ein tiefschlag in die eier
begleitet mit derben flüchen
du siehst dich auf der siegesfeier

unser leben ist ein kampf
bis zum bitteren ende,
wir hassen uns unter volldampf
ohne aussicht auf eine wende.

pack den baseball schläger aus,
ich forder dich zum duell heraus.
wenn ich dann vor dir lieg,
ist es noch lange nicht dein sieg.

die wörter werden lauter,
ich winde mich am boden
die schläge immer vertrauter,
die erlösung wird verschoben.

die blauen flecken auf der seele,
die wirre leere in meinem kopf,
ich werd dich wieder verfehlen,
und pack die zukunft am schopf.

pack den baseball schläger aus,
ich forder dich zum duell heraus.
wenn ich dann vor dir lieg,
ist es noch lange nicht dein sieg.





ich spüre sie.
sie ist in mir.
sie ist um mich.

zarte hände.
berührungen.
begehren.

ich spüre sie.
das telefon klingelt.
ihre stimme.

gestern war ich in deinen träumen
du hast mich ganz ausgefüllt
ich wollte dich nicht versäumen
meine nackenhaare aufgewühlt

 


Ich sitz ein letztes mal mit dir in der Küche
Kaffee, Zigaretten, jede Menge Flüche.

Da die Küchenuhr – das Radio ist an
Du willst reden - rennst bei mir an

Ich sag jetzt nichts - Schweigen ist Gold
Du hast immer mit mir reden gewollt.

Das hat sich hier heute gar nicht bewährt
Hab mich immer gegen dich gewehrt.

Meine Ohren hören deine Stimme nicht.
Das Radio spielt, die Uhr im Licht.

Ich sag nichts, kein Schweigen, kein Gold.
Nein ich sag nichts - habe ja nie Silber gewollt.

du bist noch hier

ja, du bist noch hier.
ja, du bist neben mir.

erinner dich an dieses eine gespräch,
viel zu lange her um zu glänzen,
wir lebten damals ohne jedes blech,
kannten nur gold, keine konsequnzen.

ich weiss du erinnerst dich
ich weiss du verinnerlichst
die erinnerung an mich

ich kenne dich gut, kannte dich besser,
um dich zu stärken, dich zu spüren
rennst du oft ins offene messer,
die wut und die angst zu verlieren

du lässt dir nichts sagen, nicht helfen
schwimmst gegen den strom ,
immer schon warst du unbeholfen
findest dich nicht und stehst unter strom.

ich weiss du erinnerst dich
ich weiss du verinnerlichst
die erinnerung an mich

ich hoffe dir gehts gut.
oder bricht noch dein verstand
und treibt dir die wut
die tränen aus den augenrand.

ich hoffe du bist nicht allein
und du hast deinen hass verloren
oder stellt er dir noch sein bein
hat sich in dich festgefroren.

ich weiss du erinnerst dich
ich weiss du verinnerlichst
die erinnerung an mich

nein, ich will dich nicht zurück,
ich bin klein und viel zu schwach,
du warst für mich kein glück.
jetzt lebts sich richtig einfach.

glaub mir
leichter lebt sich's ohne dich
nur wann


Ich sitz schon wieder hier,

mit mir alleine gelassen,

ich träum von besseren zeiten,

ich träum von dir.

 

Wir hatten schöne momente,

innig, zärtlich und schön,

zwar mit ablaufdatum,

was machte das schon.

 

Ich star auf deine fotos,

wünsch mir dich jetzt hier,

ich schreib dir jetzt ein paar zeilen,

ich will zurück zu dir

 

du warst für mich die große liebe,

ich konnte nicht aus mir raus.

 

Ich kämpf mich nach oben,

will nicht mehr tief unten sein,

hinauf auf die oberfläche

voller oberflächlichkeiten.

 

Ich schau hinunter in die tiefe,

sag hallo zur ganzen welt,

mich zieht es weder runter,

in dunkle, warme welt.


Ich bin viele, wir sind ich,

Was wir fühlen, sag ich nicht.

Wir pflegen unsere Egomanie,

Mehr sag ich dir sicher nie.

 

Gestern war ich mit dir Zusammen,

Hab mit dir herumgehangen,

Mein zweites ich war unterwegs,

Da war ich auch schon wieder weg.

 

Wir bleiben mir treu,

Selbst der Psychoonkel,

Sagt ich solls bereuen,

Ich drück ihn aus wie ein Pickel.

 

Der innere Monolog

Ist ein ständiger dialog

Ein streitgespräch unter freunden

Wie mit katzen und hunden.

 

Du kommst mit Freuden und Freud,

Ich komm mit meinem Überich,

Bin mir selbst nicht mit mir einig,

Sag ich lieb dich - scheinheilig.

 

Wir bleiben mir treu,

Du bist ein teil von mir

Sagst ich solls nicht bereuen,

Ich drück dich aus wie einen Pickel.

 

Die jacke zwickt im schritt,

Die ärzte gehen mit mir mit,

Jetzt wird’s in mir endlich leiser,

Ich liebe tranquiliser.

Für dich gab ich den schönsten Blick - jeden Augenblick.

Für dich den letzten Blick - meinen Augenblick.

 

Für dich, immer nur für dich.

 

Für dich gab ich all mein Leben - mein Liebesleben.

Für dich mein letztes Leben - mein Liebesleben.

 

Für dich, immer nur für dich.

 

Für dich gab ich mein schönstes Schloss - mein Luftschloss.

Für dich mein Lustschloss - mein Luftschloss.

 

Für dich, immer nur für dich.

 

Ich will jetzt fort, denn selbst mein Lachen ist nur geklaut.

Ich will jetzt fort, hab meine Sandburg fertig gebaut.

 

Nehm von dir was mit,

und lass ein kleines Stück,

von mir zurück.

 

Und ich pass sehr gut auf,

damit es nie zerbricht,

dein Licht.

 

Für dich, immer nur für dich.

du weißt verflucht
noch mal nie

wann du jemanden
verlierst


der dir nahe steht
für immer


es kann passieren,

in einem augenblick

kann der den du
liebst

fort sein für immer.


ich kann es dir

verflucht nochmal nicht oft genug sagen

wie wichtige es ist
dankbar zu sein


und nimm es nie als

selbstverständlich hin

dass sie in deinem
leben sind


jeden verfluchten
tag sei dankbar

jeden verfluchten
moment sei dankbar


sag es ihnen immer

und immerwieder


sag ihnen: danke,

dass du teil meines lebens bist

sag es ihnen immer
und immerwieder


sei verflucht

nochmal dankbar für die, die du liebst

scheiss nicht auf sie


sei gut zu ihnen


danke, dass du so
bist wie du bist

wenn ich jetzt springe,

der fall ist zu oft geübt,

dann bin ich guter dinge

endlich nicht mehr betrübt.


die welt ist zu schön

sie schmeckt viel zu fein

und sie riecht zu obszön

um wahr und echt zu sein.


es ist zeit ich bin soweit

deine schmeicheleien klebrig

meine zunge ist zu müde

nichts bleibt mehr von uns übrig


wo ist der blaue himmel hin?

wo leuchten die sterne?

immer wenn ich weiter will

stolper ich und falle hin.


wenn ich jetzt springe,

der fall ist zu oft geübt,

dann bin ich guter dinge

endlich nicht mehr betrübt.


leb nicht länger vom gnadenbrot,,

meine tränen blutüberströmt,

meine gefühle sind schon tot,

das letzte lied jetzt ertönt.


bleib so wie du bist,

ich zieh jetzt bei dir aus

hab dich nicht vermisst,

such mir mein freudenhaus.


wenn ich jetzt springe,

der fall ist zu oft geübt,

dann bin ich guter dinge

endlich nicht mehr betrübt.


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