Samstag, 20. Dezember 2008















ich erwach als mißgeburt,



das bett hält mich fest.



mein körper ist eine narbe aus beton.



jeder nerv in chilli eingelegt.



 



ich kriege keinen frieden.



darum krieg? kein frieden!



ich will in deine arme.



und deine armee fällt.



 



sind zwei zu viel um frei zu sein?



brauch ich dich um ich zu sein?



nein zu sagen, ohne mich umzubringen.



ich sehe mich sterben - bleiben wie wir.



 



ist es ein bisschen bitter oder wirklich schwer?

ein stachel, aber nicht aus holz,

wird schließlich dann zum ganzen stolz.

und die nackenhaare in standing-ovation.


im bauch tinte für zwanzig bücher.

im ohr melodien für hundert lieder.

und sich selber viel zu wichtig nehmen,
tränengas im instant-leben.



 









 





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